Die künstlerische Schule in Trjavna ist die älteste in der Epoche der Wiedergeburt in Bulgarien. Neben Architektur und Ikonenmalerei ist eine ihrer Hauptrichtungen die Holzschnitzerei.

    Die einfachste Holzschnitzerei ist diese der Schäfer. Nur mit Taschenmesser verzierten sie Spinnrocken, Stöcke, Löffel, Laternen.

    Die volkstümliche Holzschnitzerei besteht in künstlicher Gestaltung von Hausikonostasen, Türen, Zimmerdecken, Rosetten und anderen Haushaltsgegenständen.

    Am schwierigsten ist die kirchliche Holzschnitzerei. Die Holzschnitzer aus Tyavna machen Ikonostasen, Bischofsthronen und Kanzeln in den Kirchen von hunderten bulgarischen Siedlungen.

    Die Holzschnitzer bearbeiten schöpferisch verschiedene Naturformen in Abhängigkeit von ihren eigenen Weltanschauungen und Ästhetikgefühl.